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Institut Verkehr und Raum

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Forschungsschwerpunkt Barrierefreiheit

Barrierefreiheit im Sinne des Designs für Alle gewinnt auch vor dem Hintergrund des im Jahr 2009 von der Bundesrepublik Deutschland ratifizierten Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) zunehmend an Bedeutung. Bedingt durch den demographischen Wandel werden barrierefreie Gebäude, Verkehrsmittel, Produkte und Dienstleistungen in den nächsten Jahrzehnten eine stetig wachsende Nachfrage erfahren. Die Berücksichtigung der Barrierefreiheit in Architektur und Handwerk, der Stadt- und Verkehrsentwicklung sowie im Produktdesign ist hierbei elementar für die nachhaltige Auffindbarkeit, Zugänglichkeit sowie Nutzbarkeit und insofern die langfristige Wirtschaftlichkeit von Investitionen. Letztlich ist eine barrierefreie Umwelt für ca. 10 % der Bevölkerung unentbehrlich, für 40 % notwendig und für 100 % der Bevölkerung komfortabel und bedeutet einen deutlichen Zugewinn an Lebensqualität für Alle.

Das Institut Verkehr und Raum beschäftigt sich bereits seit fünfzehn Jahren intensiv mit der Thematik der Barrierefreiheit im Verkehrsbereich unter Berücksichtigung unterschiedlicher Verkehrsträger und -arten. Schwerpunkte liegen auf der barrierefreien Gestaltung des öffentlichen Personenverkehrs und des Fußverkehrs.

In Bezug zum barrierefreien Tourismus schließt dies z. B. auch die barrierefreie Gestaltung von Wanderwegen und Veranstaltungen für Alle ein. Daneben werden u. a. praktische Lösungen zur Optimierung von ordnungsrechtlichen Instrumenten zur Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs entwickelt. In enger Abstimmung mit den administrativ Verantwortlichen sowie den Vertretungen von Menschen mit Behinderungen werden Gutachten zur Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von touristischen Anziehungspunkten sowie Regelbauweisen zum barrierefreien Bauen erstellt, die die spezifischen baukulturellen Besonderheiten der jeweiligen Stadt bzw. Kommune berücksichtigen.

Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Analyse sowie die Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten zur Barrierefreiheit in denkmalgeschützten Gebäuden und auf Freiflächen. In Abstimmung u. a. mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden und den Bauherren bzw. Baulastträgern werden unterschiedliche Möglichkeiten sowohl unter Barrierefreiheits- als auch unter Denkmalschutzaspekten qualitativ bewertet mit dem Ziel, bestmögliche Kompromisse zwischen beiden Anforderungen zu identifizieren und gangbare Lösungsvarianten aufzuzeigen.

Zum Themenfeld Barrierefreiheit / Design für Alle

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Matthias Gather
Dr. Markus Rebstock
Dipl. Geogr. Jörn Berding


Projekte innerhalb der Thematik Demographischer Wandel / Barrierefreiheit


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