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Institut Verkehr und Raum

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Barrierefreie Bundesgartenschau 2007 - Stärken-Schwächen-Analyse und Handlungsoptionen

Die erste Bundesgartenschau (BUGA) in Thüringen war auch die erste BUGA, die mit Gera und Ronneburg zwei Städte als Gastgeber hatte. Das Gebiet der BUGA umfasste die beiden Ausstellungsareale Hofwiesenpark Gera mit ca. 30 ha Ausstellungs-fläche und Neue Land¬schaft Ronneburg mit ca. 60 ha Ausstellungsfläche, zwischen denen regelmäßig Shuttlebusse pendelten. Die BUGA öffnete am 27. April 2007 und war insgesamt 171 Tage lang geöffnet, bis zum 14. Oktober 2007.
Im Rahmen der Vorbereitungen zur Bundesgartenschau im Jahr 2007 wurde u. a. in diversen Pressemeldungen die Barrierefreiheit der BUGA angezweifelt. Um Klarheit über den tatsächlichen Zustand und die Zugänglichkeit der BUGA zu bekommen und die Diskussion zu versachlichen, hat daraufhin der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit das Institut Verkehr und Raum beauftragt, eine Expertise über die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des BUGA-Geländes auf wissenschaftlicher Grundlage zu erstellen. Im Sinne lückenloser Mobilitätsketten wurden zudem die wesentlichen Zugangsstellen zur BUGA analysiert. Die Expertise zeigte hierbei auch grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich einer Nutzbarkeit der BUGA für Alle auf. Diese Handlungsempfehlungen wurden gemeinsam mit der Bundesgartenschau Gera und Ronneburg 2007 GmbH diskutiert und Maßnahmen zur Optimierung der Barrierefreiheit abgestimmt.
Grundlage der Wegeanalyse auf dem BUGA-Gelände bildete der Planungsleitfaden für die barrierefreie Gestaltung von Wanderwegen und für die Zugangsstellen zum BUGA-Gelände die Anforderungsprofile für barrierefreie ÖPNV-Systeme. Die Gebäudeanalyse wurde im Unterauftrag vom Erfurter Architekturbüro Factus 2 erarbeitet.
Insgesamt kann festgehalten werden, dass bei den Planungen der BUGA 2007 die Belange von Menschen mit Behinderungen im Sinne eines Design für Alle nur teilweise Berücksichtigung gefunden haben. Gleichwohl war es möglich, durch zielgerichtete Maßnahmen eine grundsätzliche Barrierefreiheit in Teilen der BUGA für einzelne Behinderungsarten sicher zu stellen.
Zur Erreichung dieses Ziels wurden die zuständigen Akteure über die Ergebnisse der Expertise unterrichtet. Die ermittelten Schwach- und Problemstellen innerhalb der Ausstellungsgelände sowie die Möglichkeiten zu deren Beseitigung sind mit Vertretern der Bundesgartenschau Gera und Ronneburg 2007 GmbH diskutiert worden. Dieser Meinungsaustausch war der Auftakt für die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit.

Die Expertise ist unter folgenden Links abrufbar:

Teil I

Teil II

Projektleitung:
M. Gather
M. Rebstock

Ansprechpartner:
M. Rebstock

Laufzeit:

Dez. 2006 - Feb. 2007

Projekttyp:
Expertise

Thematik:
Barrierefreiheit

Methoden:
Kooperative Planungsansätze

Auftraggeber:
Beauftragter der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderungen

 

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