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Barrierefreie Erschließung der Dornburger Schlösser

Bestandsanalyse und Handlungsoptionen

Die Notwendigkeit einer Zugänglichkeit und Nutzbarkeit für Alle betrifft im Zusammenhang mit einer gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Menschen insbesondere auch den Tourismus- und Freizeitsektor. Dabei nehmen die kulturell bedeutsamen Einrichtungen als oftmals auch überregional wirkende Anziehungspunkte eine wichtige Stellung ein. Im Zuge der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft wird auch die Gruppe von Menschen mit altersbedingten Mobilitätseinschränkungen immer größer. Daher müssen die vorhandenen Angebote entlang der gesamten touristischen Servicekette barrierefrei sein, will eine Tourismusdestination am Tourismus für Alle partizipieren. Das Freizeit- und Kulturangebot stellt diesbezüglich ein entscheidendes Servicekettenelement dar.

Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten entschieden, zunächst auf Basis eines Pilotprojektes, die von ihr verwalteten, touristisch relevanten Objekte am Beispiel der Dornburger Schlösser auf Barrierefreiheit zu prüfen, potentielle Endkunden über die Barrierefreiheit z. B. mittels Flyern zu informieren sowie in Abwägung u. a. mit Aspekten des Denkmalschutzes ggf. Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit und Nutzbarkeit durchzuführen, um die Erlebbarkeit des kulturtouristischen Potenzials in geeigneter Weise für die vielfältigen Nutzeransprüche weiter zu entwickeln.

Um konkrete Lösungsmöglichkeiten zur Sicherstellung der Barrierefreiheit der Dornburger Schlösser entwickeln zu können, ist im ersten Schritt eine Analyse des baulichen Ist-Zustandes sowie der noch in der Ausführungsplanung bzw. in der Bauausführung befindlichen Elemente erforderlich.

Untersuchungsgegenstand der durchzuführenden Bestandsanalyse ist im Rahmen dieses Pilotprojektes zum Einen das Außenareal der Dornburger Schlösser in Dornburg/Saale. Dazu gehören die Dornburger Schlossgärten mit einer Fläche von ca. vier Hektar mit besonderem Augenmerk auf der gekennzeichneten Wegeführung, die in dem Flyer „Dornburger Schlösser. Dornburg“ (im Januar 2010 erschienen) als barrierefrei ausgewiesen ist. Zum Anderen werden die öffentlich zugänglichen Bereiche der prägenden historischen Gebäude Altes Schloss, Rokokoschloss und Renaissanceschloss, an denen in den vergangenen Jahren bereits denkmalgerechte Sanierungsmaßnahmen erfolgt sind, in die Untersuchung einbezogen. Ziel der Analyse ist es dabei zunächst, bereits barrierefreie Strecken, Wege und Punkte zu identifizieren und kartographisch darzustellen. Daneben werden potentielle Schwachstellen für die anschließende Lösungsfindung erfasst.

Die Analyse zum Stand der Barrierefreiheit folgt dem Prinzip Design für Alle. Das bedeutet, es wird Wert darauf gelegt, die Zugänglichkeit und Erlebbarkeit gleichzeitig für alle potenziellen Nutzer auch über die Gruppe von Menschen mit Behinderungen hinaus zu erhöhen.

Dornburger Schlösser
Dornburger Schlösser

Projektleitung:
M. Gather
M. Rebstock

Ansprechpartner:
M. Rebstock
J.Berding
A. Herfert

Laufzeit:
September 2010 - November 2010

Thematik:
Barrierefreiheit

Methoden:
Kooperative Planungsansätze

Auftraggeber:
Beauftragter der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderungen
Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

 

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