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Institut Verkehr und Raum

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Erarbeitung des Landesstraßenbedarfsplanes (LStrBPl) für den Freistaat Thüringen

Die derzeitigen Vorhaben für das landesbedeutsame Straßennetz basieren auf einer Untersuchung des Freistaates Thüringen zum "Um-, Aus- und Neubaubedarf an Landesstraßen" vom Dezember 1997, beauftragt von der Straßenbauverwaltung des Freistaates Thüringen – Landesamt für Straßenbau, bearbeitet von INVER – Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen GmbH.

Bedingt durch

  • die Fortschritte bei der Umsetzung der Neu-, Um- und Ausbauvorhaben,
  •  bereits vorgenommene und sich abzeichnende Umstufungen der Baulast,
  • sich ändernde sozioökonomische Bedingungen,
  • das absehbare Auslaufen des Förderprogramms EFRE3 mit dem "Operationellen Programm des Freistaates Thüringen für den Einsatz des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in der Periode 2007 – 2013"

ergibt sich Entscheidungsbedarf hinsichtlich der weiteren Priorisierung der Vorhaben im Netz der Landesstraßen ab dem Jahr 2015.

Die Landesregierung hat mit der "Vereinbarung zwischen CDU und SPD Landesverband Thüringen über die Bildung einer Koalitionsregierung für die Fünfte Legislaturperiode des Thüringer Landtages" Erfurt, Oktober 2009 (Seite 54) folgendes bekundet:

"Ein Landesstraßenbedarfsplan ist zu erstellen. Die sich aus dem Landesstraßenbedarfsplan ergebenden vorrangigen Bedarfe sind mit Haushaltsmitteln zu untersetzen."

Handlungsbedarf besteht dort, wo bestehende Netzabschnitte den gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen hinsichtlich

  • der Erreichbarkeit aus Sicht der Raumplanung
  • der Kapazität
  • der Verkehrssicherheit
  • der Beschaffenheit sowie
  • des Umweltschutzes

nicht mehr gerecht werden.

Im zukünftigen LStrBPl sollen daher der Bedarf an Neu-, Um- und Ausbauvorhaben und der Erhaltungsbedarf ermittelt werden. Die analytischen Grundlagen sowie Daten aus verkehrlichen Wirkungsabschätzung werden mit Hilfe des Integrierten Verkehrsmodells Thüringen bereitgestellt.

Es sind die erforderlichen Maßnahmen für den Zeitraum 2015 – 2025 zu ermitteln und unter den Gesichtspunkten etatseitiger Grenzen des Landesstraßenbaus nach ihrer Dringlichkeit einzuordnen.

Der LStrBPl wird nach einem einheitlichen Zielsystem zur verkehrstechnischen und verkehrswirtschaftlichen Bewertung bestehender sowie zukünftiger Netzbestandteile erarbeitet.

Die Projektgruppe des Instituts Verkehr und Raum hat die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens sowie Aufgaben des Projektmanagements übernommen.

Projektleitung:
F. Heinitz

Ansprechpartner:
N. Hesse

Laufzeit:
April 2011 - Dezember 2014

Thematik:
Verkehrsnachfrage
Verkehrskonzepte

 Methoden:
kooperative Planungsansätze
Verkehrsmodellierung / Ökonometrie
Verkehrswirtschaftliche Analyse/Statistik

Projektpartner:
TMBLV, TLBV, BUW, INVER, FHE

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