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Institut Verkehr und Raum

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EMOTIF - Elektromobiles Thüringen in der Fläche

Elektromobilität in Thüringen, insbesondere auch in den ländlichen Regionen, erlebbar machen, ist eines der Ziele des Ende 2012 gestarteten Forschungsprojektes Elektromobiles Thüringen in der Fläche (EMOTIF). Erforscht und erprobt wird die Leistungsfähigkeit elektrischer Fahrzeuge in einem Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten und dem öffentlichen Verkehr im ländlichen Umland von Städten. Erstmalig in dieser Konstellation arbeiten im Rahmen des Projektes die DB Rent GmbH, die Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH, die Erfurt Tourismus und Marketing GmbH, das Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt, die Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs-GmbH sowie die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH zusammen. Unterstützt werden sie von den Tourismusorganisationen der Städte Eisenach, Weimar und Jena.

Gefördert wird das Forschungsvorhaben vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit Mitteln des Programmes „Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität. Die Programmkoordination verantwortet die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH).

Ausgangspunkte des Einsatzes der Elektrofahrzeuge sind die Bahnhöfe der Städte Eisenach, Erfurt, Weimar und Jena. An diesen Verkehrsknoten wird eine Flotte von 8 Autos positioniert und in das Carsharing-Angebot der Deutschen Bahn AG integriert. Den Nutzern wird die Möglichkeit gegeben, sich entlang einer vollständig elektromobilen Wegekette zu bewegen. So kann nach der Anreise mit der Bahn die weitere Reise mit einem Elektromobil fortgesetzt werden.

Ausgerichtet wird dieses Angebot auf ausgewählte touristische Attraktionen im ländlich geprägten Umland der genannten Städte, die mit dem öffentlichen Verkehr schlecht oder gar nicht erreichbar sind. Durch den Aufbau der neuen Elektroflotte können diese Ziele nun verlässlicher, schneller und zugleich umweltschonend erreicht werden. Die Schaffung von Lademöglichkeiten in direkter Nähe der touristischen Sehenswürdigkeiten soll die Reichweitensicherheit erhöhen und zugleich einen weiteren Anreiz setzen, diese Tagungs- und Ausflugsziele zu besuchen.

Gegenstand der Begleitforschung ist insbesondere, ob der Systemverbund von öffentlich zugänglichen Fahrzeugflotten und dem öffentlichen Verkehr technisch und organisatorisch funktioniert; tatsächlich nachgefragt wird; mit der Anbindung an den ÖV, besonders an den Fernverkehr, angenommen wird; die infrastrukturellen Voraussetzungen integrierbar sind und sich auskömmliche Geschäftsmodelle organisieren lassen.

Die Fachhochschule Erfurt führt die wissenschaftliche Begleitforschung durch und vertritt das Projektkonsortium in den forschungsbegleitenden Arbeitskreisen. Desweiteren koordiniert die FH Erfurt das Projekt EMOTIF.


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