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Institut Verkehr und Raum

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Entwicklung, Erprobung und Optimierung eines Baukastensystems zur taktilen und visuellen Darstellung von Blindenleitsystemen

Für eine selbstbestimmte Mobilität sind blinde und sehbehinderte Menschen auf Blindenleitsysteme im öffentlichen Verkehrsraum angewiesen. Deren Planung wird zunehmend von selbst betroffenen Menschen - häufig ehrenamtlich - maßgeblich unterstützt. Um diese Aufgabe wahrnehmen zu können, werden taktil wahrnehmbare "Anschauungsmaterialen" benötigt. Diese gibt es derzeit jedoch nicht. Daher ist es Ziel des Projektes, ein Baukastensystem aus Holz zu entwickeln und zu erproben, welche die taktile und visuelle Darstellung von Blindenleitsystemen im öffentlichen Verkehrsraum ermöglicht.

Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert und vom Verein barrierefrei in Thüringen bith e.V. in Kooperation mit der Markus-Gemeinschaft Hauteroda und dem Institut Verkehr und Raum durchgeführt. Es zielt erstens darauf ab, den Sozialraum auch für blinde und sehbehinderte Menschen barrierefreier zu gestalten, in dem Blindenleitsysteme häufiger und vor allem "richtig" eingesetzt werden. Zum Zweiten ermöglicht das Projekt ehrenamtlich aktiven blinden und sehbehinderten Menschen, die Beratung von und mit Stadt- und Verkehrsplanern bei Ämtern und Behörden ohne fremde Unterstützung durchzuführen. Zum Dritten wird das Projekt von blinden und sehbehinderten Menschen selbst entwickelt und durchgeführt.

Konkretes Projektziel ist die Entwicklung, Erprobung und Optimierung eines Baukastensystems aus Holz zur taktilen und visuellen Darstellung von Blindenleitsystemen im öffentlichen Verkehrsraum. Es dient

  1. blinden und sehbehinderten Menschen bei der Beratung von Behörden und Verkehrsplanern zur Blindenleitsystemgestaltung gemäß DIN 32984 „Bodenindikatoren im öffentlichen Raum“ und macht
  2. insbesondere spät erblindeten Menschen, das „Funktionieren“ solcher Systeme sinnlich besser erfahrbar. Auch für nicht sehbehinderte Menschen wird durch kontrastreiche Oberflächengestaltung, sowie durch Noppen bzw. Rillen, die mit den Händen tastbar sind, besser „begreifbar“, wie Bodenindikatoren „funktionieren“ und wie sie angeordnet werden müssen, um die gewünschte Barrierefreiheit für sehgeschädigte Menschen im öffentlichen Raum zu gewährleisten.

Das Institut Verkehr und Raum hat die wissenschaftliche Begleitung des Projektes übernommen.

Der Baukasten kann bei der Markus-Gemeinschaft bestellt werden.

Projektleitung:
M.Rebstock

Ansprechpartner:
M.Rebstock

Laufzeit:
September 2013 - März 2014

Thematik:
Barrierefreiheit

Methoden:
kooperative Planungsansätze

 

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