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Institut Verkehr und Raum

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Überprüfung der Barrierefreiheit des Landgerichts Erfurt sowie Ableitung von Handlungsoptionen

Das Gebäude des heutigen Landgerichts Erfurt wurde im neugotischen Stil „von 1874 - 1879 auf dem Gelände des "Louisenthals", einer Parkanlage, die durch die Bombardements der Preußen 1813 zerstört wurde, errichtet“ (Thüringer Oberlandesgericht (2013): Landgericht Erfurt - Geschichte, https://www.thueringen.de/th4/olg/ gerichte_in_thueringen/landgericht_erfurt/geschichte/, abgerufen am 18.11.13, Jena) und steht heute unter Denkmalschutz. Das Landgericht Erfurt wurde in den letzten Jahrzehnten im Rahmen einer stufenweisen Grundsanierung in Teilen bereits umfangreich saniert. In Bezug zur Herstellung der Barrierefreiheit wurden beispielsweise im Nord- und Südflügel Aufzüge eingebaut. Ein Hublift überwindet die Treppenanlage im Erdgeschoss zwischen Süd- und Nordflügel. Ebenso steht bereits eine barrierefreie Toilette im Ostflügel zur Verfügung.

Der Haupteingang zum Landgericht befindet sich am Südflügel, der Zugang ist derzeit nur über eine Treppenanlage möglich. Unterschiedliche Varianten zur Überwindung der Treppenanlage zwischen Außenareal und Wache (Eingangskontrolle) wie z. B. die Installation eines Hubliftes, Aufzuges oder einer Rampe wurden bereits diskutiert. Zur Überwindung der Stufen zwischen Wache und Erdgeschoss ist ein Aufzug geplant.

Vor diesem Hintergrund hat das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr das Institut Verkehr und Raum damit beauftragt, die Barrierefreiheit im Landgericht Erfurt zu überprüfen mit dem Ziel, eine ganzheitliche Betrachtung der Barrierefreiheit über die stufenlose Gebäudeerschließung hinaus und unter Berücksichtigung der einzelnen öffentlich zugänglichen Gebäudeteile vorzunehmen. Auf Grundlage der Analyse sollen konkrete Handlungsoptionen aufgezeigt werden, die die barrierefreie Nutzung der öffentlich zugänglichen Bereiche verbessern bzw. ermöglichen. Die Handlungsoptionen sollen mit überschlägigen Kosten unterlegt werden. Ziel der Analyse ist es, bereits barrierefreie Gebäudeteile und Außenareale zu identifizieren sowie potentielle Schwachstellen für die anschließende Lösungsfindung systematisch zu erfassen.

Projektleitung:
M.Rebstock

Ansprechpartner:
M.Rebstock

Laufzeit:
November 2013 - März 2014

Thematik:
Barrierefreiheit

Methoden:
kooperative Planungsansätze

 

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