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Institut Verkehr und Raum

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MOSAik:D - M2M-gestützte Optimierung der Sicherheit in Arbeitsstellen kürzerer Dauer

Hintergrund

Um das vorhandene Straßennetz leistungsfähig betreiben zu können sind Maßnahmen zur Erhaltung notwendig. Diese werden je nach Umfang im Rahmen von Arbeitsstellen kürzerer (AkD) bzw. länger (AlD) Dauer durchgeführt. Dabei werden verschiedene Arten von Absperrgeräten bis hin zu passiven Schutzeinrichtungen (Betonleitwänden) verwendet.

Bei AkD – den so genannten Tagesbaustellen werden nur fahrbare Absperrtafeln sowie je nach Tageszeit Leitkegel bzw. Leitbaken für die Trennung zwischen Verkehrs- und Arbeitsbereich eingesetzt. Eine Absicherung durch passive Schutzeinrichtungen ist aufgrund der begrenzten zeitlichen Dauer nicht möglich. Dadurch ist das Baustellenpersonal in AkD grundsätzlich höheren Gefahren ausgesetzt.

 

Ziel

Das Projekt MOSAik:D zielt auf die Verbesserung des Schutzes des Baustellenpersonals sowie die Erhöhung der Sicherheit für den Verkehr in AkD mit Hilfe von M2M-Kommunikation. Durch die Kombination moderner Kommunikations- und Ortungsmethoden sollen zum einen ankommende Fahrzeuge über Personen im unmittelbaren Gefahrenbereich im Verkehrsraum informiert werden. Des Weiteren soll auch das Baustellenpersonal vor potenziellen Gefahren durch unkontrolliert fahrende Fahrzeuge gewarnt werden.

Durchführung

Voraussetzung für die Erkennung von gefährlichen Situationen ist die präzise Ortung der genauen Lage von AkD im Straßennetz. Dabei werden modernste Verfahren zur hochgenauen Positionsbestimmung sowie Kommunikationstechnologien verwendet, um die Ausdehnung der Arbeitsstelle zu bestimmen. Die exakte Lokalisierung und Ausdehnung der Arbeitsstelle kann an vernetzte Fahrzeuge übertragen werden. Durch die vollständige automatisierte Erfassung der AkD wird MOSAik:D neben der Erhöhung der Sicherheit für Baustellenpersonal und Verkehrsteilnehmer in AkD einen Beitrag zum automatisierten Fahren im Baustellenbereich leisten.

Die Fachhochschule Erfurt übernimmt dabei folgende Aufgaben im Projektverlauf:

  • Erstellung eines Anforderungs- und Szenarienkatalogs auf Basis der Ergebnisse von eigenständig durchgeführten Voruntersuchungen
  • Wissenschaftliche Begleitung der Spezifikation mit dem Ergebnis einer Gesamtsystemspezifikation
  • Eigenständige Entwicklung eines Fahrzeugsystems
  • Evaluation des Gesamtsystems in Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen sowie Rückkoppelung der Evaluationsergebnisse zum Anforderungs- und Szenarienkatalog sowie zur Gesamtsystemspezifikation

Projektpartner

Assoziierte Partner

Projektleitung:
C.Kühnel

Ansprechpartnerin:
M.Lange
C.Vollrath

Laufzeit:
Januar 2020 - Dezember 2021

Thematik:
Infrastrukturbewertung
Verkehrskonzepte

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